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Antithrombin-
Mangel, erworben


Krankheitsbild mit hohem Thromboembolie-Risiko.

Antithrombin ist ein physiologischer Inhibitor verschiedener Gerinnungsfaktoren, u.a. von Thrombin (FIIa), F IXa und FXa. Bei einem Mangel an Antithrombin kann eine aktivierte sekundäre Hämostase (plasmatische Gerinnung) überschiessend ablaufen und zu einer Thromboembolie führen.
 
Antithrombin ist ein sogenanntes negatives Akut-Phase-Protein, d.h. es wird, anders als Fibrinogen, im Postaggressionsstoffwechsel nicht vermehrt synthetisiert. So kann eine Imbalance der Hämostase resultieren, mit der Tendenz zur Hyperkoagulabilität.

  Schlüssel-Information:
Bereits bei einer Antithrombin-Aktivität unter 70% kann das Thromboembolie-Risiko relevant steigen.

Ursache*:
Hämodilution unter Infusionstherapie und/oder Massivtransfusion, verminderte Synthese in der Akut-Phase nach Trauma/Noxe oder Verlust bei nephrotischem Syndrom.

 Diagnostik*:
Ein Antithrombin-Mangel liegt vor, wenn die Aktivität unter 80% liegt.

  Therapie-Optionen*:
Substitution mit einem AT-III-Konzentrat.

* Weitere Infos s. Literatur


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel




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Antithrombin-Mangel, erworben



Krankheitsbild mit hohem Thromboembolie-Risiko.


Antithrombin ist ein physiologischer Inhibitor verschiedener Gerinnungsfaktoren, u.a. von Thrombin (FIIa), F IXa und FXa. Bei einem Mangel an Antithrombin kann eine aktivierte sekundäre Hämostase (plasmatische Gerinnung) überschiessend ablaufen und zu einer Thromboembolie führen.
 
Antithrombin ist ein sogenanntes negatives Akut-Phase-Protein, d.h. es wird, anders als Fibrinogen, im Postaggressionsstoffwechsel nicht vermehrt synthetisiert. So kann eine Imbalance der Hämostase resultieren, mit der Tendenz zur Hyperkoagulabilität.


  Schlüssel-Information:
Bereits bei einer Antithrombin-Aktivität unter 70% kann das Thromboembolie-Risiko relevant steigen.


Ursache*:
Hämodilution unter Infusionstherapie und/oder Massivtransfusion, verminderte Synthese in der Akut-Phase nach Trauma/Noxe oder Verlust bei nephrotischem Syndrom.


  Diagnostik*:
Ein Antithrombin-Mangel liegt vor, wenn die Aktivität
unter 80% liegt.


  Therapie-Optionen*:
Substitution mit einem AT-III-Konzentrat.


* Weitere Informationen über Internet-Links zur Literatur.


Zentrallabor der MHH


Seite 102 ff. MHH-Webseite

AT-Mangel erworben

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mhh-labor


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© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel

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