Image

Protein-C-Mangel 
Protein S-Mangel
 


Krankheitsbild mit hohem Thromboembolie-Risiko.

Beschreibung: Normalerweise zerstört Aktiviertes Protein C (APC) mit Unterstützung seines Coenzyms Protein S die Faktoren Va und VIIIa. Dadurch wird die prokoagulatorische Aktivität gebremst.
Bei einem Mangel an Protein C und/oder Protein S fehlt Aktiviertes Protein C (APC) und eine lokal bestehende Gerinnungsaktivität wird nicht mehr ausreichend begrenzt, so dass eine Thromboembolie entstehen kann.

Ursache*:
Die angeborene Form des Protein C-Mangels wird autosomal dominant vererbt.

 Diagnostik*: Spezielle Thrombophilie-Diagnostik.

  Therapie-Optionen:
Antikoagulation mit Vitamin K-Antagonisten (VKA) oder DOAK.

Anmerkung*:
Zu Beginn der Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) kommt es auch einem Mangel an Protein C und S, da die Synthese beider Faktoren Vitamin-K-abhängig ist. Deshalb besteht zu Beginn der Therapie mit VKA ein pro-koagulatorischer Zustand bevor der anti-koagulatorische Effekt eintritt.

* Weitere Infos s. Literatur


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel




Image


Protein-C-Mangel 
Protein S-Mangel
 



Krankheitsbild mit hohem Thromboembolie-Risiko.


Beschreibung: Normalerweise zerstört Aktiviertes Protein C (APC) mit Unterstützung seines Coenzyms Protein S die Faktoren Va und VIIIa. Dadurch wird die prokoagulatorische Aktivität gebremst.
Bei einem Mangel an Protein C und/oder Protein S
fehlt Aktiviertes Protein C (APC) und eine lokal bestehende Gerinnungsaktivität wird nicht mehr ausreichend begrenzt, so dass eine Thromboembolie entstehen kann.


 Ursache*:
Die angeborene Form des Protein C-Mangels wird autosomal dominant vererbt.


Diagnostik*: Spezielle Thrombophilie-Diagnostik.


  Therapie-Optionen:
Antikoagulation mit Vitamin K-Antagonisten (VKA) oder DOAK.


Anmerkung*:
Zu Beginn der Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) kommt es auch zu einem Mangel an Protein C und S, da die Synthese beider Faktoren Vitamin-K-abhängig ist. Deshalb besteht zu Beginn der Therapie mit VKA ein pro-koagulatorischer Zustand bevor der anti-koagulatorische Effekt eintritt.


* Weitere Informationen über Internet-Links zur Literatur.


Thrombophilie: Risiko für Erst- oder Rezidiv-Thrombose

S2k-Leitlinie 2023 - Direct Page-Link S. 106


Thrombophilie: low risk v.s high risk

S2k-Leitlinie 2023 - Direct Page-Link S. 116


Zentrallabor der MHH


Seite 126 ff. MHH-Webseite


Zentrallabor der MHH


Seite 127 ff. MHH-Webseite

Protein C/S

ll_vte_23

mhh-labor


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel

Stacks Image 269
Stacks Image 268

Image