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Antiphospholipid-
syndrom
 
Hughes-Syndrom
 
APLS


Krankheitsbild mit hohem Thromboembolie-Risiko.

Nicht-inflammatorische Autoimmunerkrankung, die durch ein gesteigertes Thrombose-Risiko und Anwesenheit bestimmter Antikörper im Serum charakterisiert ist.

Ursache*:
Antiphospholipid-Antikörper richten sich gegen ein Protein-Lipid in Blutgefäßen, den sog. EPCR-LBPA-Komplex. In der Folge werden zelluläre Prozesse gestartet, wodurch die Blutgerinnung aktiviert wird.

 Labor*:
Antikörpersuch-Tests in Speziallabors, in einigen Fällen ist die aPTT verlängert (Störung des Tests).

  Therapie-Optionen*:
DOAK oder Vitamin K-Antagonisten (VKA) gemäß nationalen und internationalen Leitlinien. Mit einer Ziel-INR von 2-3 kann das Thromboserisiko um 80-90% gesenkt werden. In der Schwangerschaft wird die Kombination von ASS mit niedermolekularem Heparin (NMH) in prophylaktischer Dosis empfohlen, wenn anamnestisch Aborte bekannt sind oder eine Präeklampsie besteht.
Die
Antikoagulation in der Regel zeitlich unbefristet durchgeführt.

Anmerkungen: Das Risiko für das Auftreten einer Thrombose liegt bei ansonst Gesunden bei ca. 1%, wenn Antiphospholipid-Antikörper nachgewiesen werden. Ein Risiko von bis zu 10% besteht für Frauen mit Nachweis dieser Antikörper und rezidivierendem Auftreten von Fehlgeburten (Als Verdachtshinweis gilt auch das gehäufte Auftreten von Fehlgeburten vor der 10. Schwangerschaftswoche).

* Weitere Infos s. Literatur


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel



Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel


Antiphospholipidsyndrom 
Hughes-Syndrom
APLS



Krankheitsbild mit hohem Thromboembolie-Risiko.


Nicht-inflammatorische Autoimmunerkrankung, die durch ein gesteigertes Thrombose-Risiko und Anwesenheit bestimmter Antikörper im Serum charakterisiert ist.


Ursache*:
Antiphospholipid-Antikörper richten sich gegen ein Protein-Lipid in Blutgefäßen, den sog. EPCR-LBPA-Komplex. In der Folge werden zelluläre Prozesse gestartet, wodurch die Blutgerinnung aktiviert wird.


 Labor*:
Antikörpersuch-Tests in Speziallabors, in einigen Fällen ist die aPTT verlängert (Störung des Tests).


  Therapie-Optionen*:
DOAK oder Vitamin K-Antagonisten (VKA) gemäß nationalen und internationalen Leitlinien. Mit einer Ziel-INR von 2-3 kann das Thromboserisiko um 80-90% gesenkt werden.
In der Schwangerschaft wird die Kombination von
ASS mit niedermolekularem Heparin (NMH) in prophylaktischer Dosis empfohlen, wenn anamnestisch Aborte bekannt sind oder eine Präeklampsie besteht.
Die
Antikoagulation in der Regel zeitlich unbefristet durchgeführt (s. Ampel ).


Anmerkungen: Das Risiko für das Auftreten einer Thrombose liegt bei ansonst Gesunden bei ca. 1%, wenn Antiphospholipid-Antikörper nachgewiesen werden. Ein Risiko von bis zu 10% besteht für Frauen mit Nachweis dieser Antikörper und rezidivierendem Auftreten von Fehlgeburten (Als Verdachtshinweis gilt auch das gehäufte Auftreten von Fehlgeburten vor der 10. Schwangerschaftswoche).


* Weitere Informationen über Internet-Links zur Literatur.


Zentrallabor der MHH


Seite 165 ff. MHH-Webseite


Thrombophilie: Risiko für Erst- oder Rezidiv-Thrombose

S2k-Leitlinie 2023 - Direct Page-Link S. 106


Thrombophilie: low risk v.s high risk

S2k-Leitlinie 2023 - Direct Page-Link S. 116


Thrombophilie: low risk v.s high risk

S2k-Leitlinie 2023 - Direct Page-Link S. 110

APLS

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mhh-labor


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel

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