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ITP 
Immun-thrombozytopenie
 
hämostaseologische Aspekte 


Krankheitsbild mit Blutungsneigung durch Thrombozytopenie.

Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten und Megakaryozyten, wodurch auch die Thrombopoese gestört wird. Morbus Werlhof bezeichnet die chronische Form.

Ursache: Autoimmun-Antikörper, die gegen thrombozytäre Oberflächenrezeptoren (GP IIb/IIIa und GP Ib-IX) gerichtet sind, binden an Thrombozyten und beschleunigen deren Zerstörung durch Komplementaktivierung oder phagozytose-bedingten Abbau im RES, insbesondere in der Milz . Die Neubildung von Thrombozyten wird durch Bindung der Autoimmun-Antikörper an Megakaryozyten gestört.

Symptome*:
Hämotome, Petechien, transfusionspflichtige Blutungen, intracerebrale Einblutungen.

 Diagnostik*:
Die Diagnosestellung basiert auf Anamnese, Blutbild, Blutausstrich und dem Ausschluß anderer Ursachen für eine Thrombozytopenie (Thrombozytenanzahl unter 100.000/µl).
Es können Antikörper gegen die thrombozytären Oberflächenrezeptoren GP IIb/IIIa und GP Ib-IX nachgewiesen werden.

  Therapie-Optionen*: Prednisolon, Immunglobuline, Thrombozytenkonzentrate, Fostamatinib, Splenektomie.

* Weitere Infos s. Literatur


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel


Blutung
Differenzial-Diagnose

Hämostaseologische Ursachen


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Immunthrombozytopenie
 
hämostaseologische Aspekte  



Krankheitsbild mit Blutungsneigung durch Thrombozytopenie.


Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten und Megakaryozyten, wodurch auch die Thrombopoese gestört wird. Morbus Werlhof bezeichnet die chronische Form.


Ursache: Autoimmun-Antikörper, die gegen thrombozytäre Oberflächenrezeptoren (GP IIb/IIIa und GP Ib-IX) gerichtet sind, binden an Thrombozyten und beschleunigen deren Zerstörung durch Komplementaktivierung oder phagozytose-bedingten Abbau im RES, insbesondere in der Milz . Die Neubildung von Thrombozyten wird durch Bindung der Autoimmun-Antikörper an Megakaryozyten gestört.


Symptome*:
Hämotome, Petechien, transfusionspflichtige Blutungen, intracerebrale Einblutungen.


  Diagnostik*:
Die Diagnosestellung basiert auf Anamnese, Blutbild, Blutausstrich und dem Ausschluß anderer Ursachen für eine Thrombozytopenie (Thrombozytenanzahl unter 100.000/µl).
Es können Antikörper gegen die thrombozytären Oberflächenrezeptoren GP IIb/IIIa und GP Ib-IX nachgewiesen werden.


  Therapie-Optionen*: Prednisolon, Immunglobuline, Thrombozytenkonzentrate, Fostamatinib, Splenektomie.


= Info aus Leitlinie
*  Weitere Infos in der Literatur

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mhh-labor


Zentrallabor der MHH


Seite 73 ff. MHH-Webseite


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© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel

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