TEG®
ThrombElastoGraphie
Point-Of-Care-Gerinnungstest
TEG® ist das ursprüngliche Testverfahren (1948), auf dessen Basis das ROTEM® entwickelt wurde.
TEG® und ROTEM® messen beide die Gerinnselbildung und stellen sie in Echtzeit graphisch dar. Dabei sind die Scherkräfte verbleichbar mit denen in der V. cava. Die beiden Tests unterscheiden sich bezüglich der Nomenklatur der Parameter.
Mit verschiedenen Testansätzen kann die Festigkeit eines Blutgerinnsels geprüft werden und die Ursache einer Blutung festgestellt bzw. eingegrenzt werden.
TEG®-Parameter:
SP / Split Point time: Früheste Faktor-Aktivität.
R / Reaction time: Start-Phase der Faktor-Aktivität.
K / Coagulation time: Potenzierungs-Phase der Faktor-Aktivität.
Alpha-angle: Rate der Gerinnselfestigung durch Fibrinogen-Polymerisation.
MA / Maximum Amplitude: Beitrag der Thrombozyten zur Gerinnselfestigkeit durch Interaktion von Fibrinogen mit den GPIIb-IIa-Rezeptoren.
G / Gerinnselstärke: Gesamt-Gerinnselstärke durch alle Gerinnungs-Interaktionen, berechnet auf Basis der Amplitude (A). G = (5000 × A)/(100 × A).
EPL / Estimated Percentage of Lysis: Fibrinolytische Aktivität, abgeleitet vom prozentualen Abfall der Gerinnselstärke nachdem MA erreicht ist.
Anmerkung*:
Das TEG® wird u.a. im OP und Schockraum eingesetzt. Insbesondere bei Trauma-Patienten kann das TEG® eine TIC (Trauma-Induced Coagulopathy) differenzieren helfen.
Grenzen der TEG®-Methode:
Die Wirkung von Clopidogrel bzw. ASS wird nicht gut erfasst, da messbedingt eine große Menge an Thrombin entsteht, das den Effekt dieser Aggregationshemmer überspielt.
* Weitere Informationen siehe Literatur
TEG®
ThrombElastoGraphie
Point-Of-Care-Gerinnungstest
TEG® ist das ursprüngliche Testverfahren (1948), auf dessen Basis das ROTEM® entwickelt wurde.
TEG® und ROTEM® messen beide die Gerinnselbildung und stellen sie in Echtzeit graphisch dar. Dabei sind die Scherkräfte verbleichbar mit denen in der V. cava. Die beiden Tets unterscheiden sich bezüglich der Nomenklatur der Parameter.
Mit verschiedenen Testansätzen kann die Festigkeit eines Blutgerinnsels geprüft werden und die Ursache einer Blutung festgestellt bzw. eingegrenzt werden.
TEG®-Parameter:
SP / Split Point time: Früheste Faktor-Aktivität.
R / Reaction time: Start-Phase der Faktor-Aktivität.
K / Coagulation time: Potenzierungs-Phase der Faktor-Aktivität.
Alpha-angle: Rate der Gerinnselfestigung durch Fibrinogen-Polymerisation.
MA / Maximum Amplitude: Beitrag der Thrombozyten zur Gerinnselfestigkeit durch Interaktion von Fibrinogen mit den GPIIb-IIa-Rezeptoren.
G / Gerinnselstärke: Gesamt-Gerinnselstärke durch alle Gerinnungs-Interaktionen, berechnet auf Basis der Amplitude (A). G = (5000 × A)/(100 × A).
EPL / Estimated Percentage of Lysis: Fibrinolytische Aktivität, abgeleitet vom prozentualen Abfall der Gerinnselstärke nachdem MA erreicht ist.
Anmerkung*:
Das TEG® wird u.a. im OP und Schockraum eingesetzt. Insbesondere bei Trauma-Patienten kann das TEG® eine TIC (Trauma-Induced Coagulopathy) differenzieren helfen.
Grenzen der TEG®-Methode:
Die Wirkung von Clopidogrel bzw. ASS wird nicht gut erfasst, da messbedingt eine große Menge an Thrombin entsteht, das den Effekt dieser Aggregationshemmer überspielt.
* Weitere Informationen über Internet-Links zur Literatur.
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