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Trauma 
TIC

Trauma-Induced Coagulopathy
 


hämostaseologische
Aspekte

Krankheitsbild mit Blutungsneigung und späterem Thrombose-Risiko

 Schlüssel-Information:
Die
TIC ist durch zwei Phasen charakterisiert:
Frühphase: Hypokoagulabilität mit Blutung
Spätphase: Pro-koagulatorischer Zustand mit venösen Thromboembolien und Multiorganversagen.

Hypothermie und Azidose aggravieren die pathophysiologischen Vorgänge einer TIC.
 
Das Schädelhirntrauma weist eine komplexe Veränderung der Hämostase auf: Hypo-Fibrinogenämie, dysregulierte Fibrinolyse, abgeschwächte Thrombin-Bildung, gestörte Thrombozyten-Funktion.

Ursache*:
Schock, Gewebeverletzung mit Aktivierung von Thrombozyten

 Diagnostik*:
aPTT, Quick-Wert, Thrombozytenzahl, Fibrinogen-Spiegel, ROTEM®

  Therapie-Optionen* AWMF S3-LL 2023:
Blutverlust stoppen, Schock-Behandlung,
Tranexamsäure (1g Tranexamsäure iv. bereits prähospital, danach 1g über 8 Stunden). Eur. LL Seite 21
Fibrinogen-Konzentrat (3-4g) wird empfohlen, wenn es in den viscoelastischen Tests Anzeichen für eine Hypofibrinogenämie gibt oder der Fibrinogen-Spiegel unter 1,5g/l liegt. Eur. LL Seite 21

Anmerkung*:
Bei Rückenmarksverletzungen schützen niedermolekulare Heparine vor tiefer Venenthrombose (prophylaktische Dosis innerhalb von 72 Stunden nach Trauma).

= Link zur Leitlinie (LL)

* Weitere Infos s. Literatur


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel


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Blutung


Trauma 
TIC (Trauma-Induced Coagulopathy)
 
- hämostaseologische Aspekte -



Krankheitsbild mit Blutungsneigung und späterem Thrombose-Risiko

 Schlüssel-Information:
Die TIC ist durch zwei Phasen charakterisiert:
Frühphase: Hypokoagulabilität mit Blutung
Spätphase: Pro-koagulatorischer Zustand mit venösen Thromboembolien und Multiorganversagen.


Hypothermie und Azidose aggravieren die pathophysiologischen Vorgänge einer TIC.
 
Das Schädelhirntrauma weist eine komplexe Veränderung der Hämostase auf: Hypo-Fibrinogenämie, dysregulierte Fibrinolyse, abgeschwächte Thrombin-Bildung, gestörte Thrombozyten-Funktion.


Ursache*:
Schock, Gewebeverletzung mit Aktivierung von Thrombozyten


 Diagnostik*:
aPTT, Quick-Wert, Thrombozytenzahl, Fibrinogen-Spiegel, ROTEM®
 
  Therapie-Optionen*   AWMF S3-LL 2023 | Europ. Trauma-LL 2023

Blutverlust stoppen, Schock-Behandlung, Tranexamsäure (1g Tranexamsäure iv. bereits prähospital (innerhalb von 3 Stunden nach Trauma), danach 1g über 8 Stunden).   AWMF 1.3.10   Eur. LL Recommendation 23
Fibrinogen-Konzentrat (3-4g) wird empfohlen, wenn es in den viscoelastischen Tests Anzeichen für eine Hypofibrinogenämie gibt oder der Fibrinogen-Spiegel unter 1,5g/l liegt. Eur. LL Recommendation 29

Anmerkung*:
Bei Rückenmarksverletzungen schützen niedermolekulare Heparine vor tiefer Venenthrombose (prophylaktische Dosis innerhalb von 72 Stunden nach Trauma).

= Link zur Leitlinie (LL)
*  Weitere Infos in der Literatur

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© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel


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