Erythrozyten-
Konzentrat
EK
Erythrozyten:
Pro-koagulatorisch.
Citrat-Anteil:
Anti-koagulatorisch.
Blutprodukt.
Erythrozyten besitzen eine Reihe von Eigenschaften, die sich fördernd auf die Hämostase auswirken. So können sie Thrombozyten in Gefäßwandnähe drängen und setzen die Thrombozyten-Aktivatoren ADP und Thromboxan A2 frei. Darüber hinaus setzen Erythrozyten prokoagulatorische Mikrovesikel frei, die Phosphatidyl-Serin enthalten. Dieses bindet den Tenase-Komplex (Faktor-VIIIa/IXa), der den Faktor-X der sekundären Hämostase aktiviert.
Citrat bindet und inaktiviert ionisiertes Calcium, das für den effizienten Ablauf der sekundären Hämostase (plasmatische Gerinnung) notwendig ist.
Indikation/Transfusionstrigger*:
Die Transfusionsgrenze für EK liegt bei einer akuten Anämie zwischen 7 und 10 g/dl.
Kontraindikation*: siehe BÄK-Leitlinie.
Dosierung*:
1 EK steigert bei einem normgewichtigen Erwachsenen den Hb-Wert um ca. 1 g/dl.
Eine genauere Kalkulation liefert der EK-Äquivalent®-Rechner (s.u.).
Unerwünschte Wirkungen*: Volumen-Überladung, allergische Reaktionen, Hypocalcämie durch den Citrat-Anteil.
Anmerkung:
Der pH-Wert von Erythrozyten-Konzentraten kann 7,0 unterschreiten.
Anmerkung des Autors:
Transfusions-Simulation: Da ein EK einen Hb-Wert von ca. 20 g/dl und ein Volumen von ca. 250 ml hat, kann der Effekt einer Transfusion über das berechnete Blutvolumen approximativ kalkuliert werden (EK-Äquivalent®).
Siehe auch Patient Blood Management.
* Weitere Infos s. Literatur
Erythrozyten-Konzentrat (EK)
Erythrozyten:
Pro-koagulatorisch.
Citrat-Anteil:
Anti-koagulatorisch.
Blutprodukt.
Erythrozyten besitzen eine Reihe von Eigenschaften, die sich fördernd auf die Hämostase auswirken. So können sie Thrombozyten in Gefäßwandnähe drängen und setzen die Thrombozyten-Aktivatoren ADP und Thromboxan A2 frei. Darüber hinaus setzen Erythrozyten prokoagulatorische Mikrovesikel frei, die Phosphatidyl-Serin enthalten. Dieses bindet den Tenase-Komplex (Faktor-VIIIa/IXa), der den Faktor-X der sekundären Hämostase aktiviert.
Citrat bindet und inaktiviert ionisiertes Calcium, das für den effizienten Ablauf der sekundären Hämostase (plasmatische Gerinnung) notwendig ist.
 Indikation/Transfusionstrigger*:
Die Transfusionsgrenze für EK liegt bei einer akuten Anämie zwischen 7 und 10 g/dl.
Kontraindikation*: siehe BÄK-Leitlinie.
Dosierung*:
1 EK steigert bei einem normgewichtigen Erwachsenen den Hb-Wert um ca. 1 g/dl.
Eine genauere Kalkulation liefert der EK-Äquivalent®-Rechner (s.u.).
Eur Trauma Guideline 2023 S.9
R16 in ESAIC
S21 in
Unerwünschte Wirkungen*: Volumen-Überladung, allergische Reaktionen, Hypocalcämie durch den Citrat-Anteil.
Anmerkung:
Der pH-Wert von Erythrozyten-Konzentraten kann 7,0 unterschreiten.
Anmerkung des Autors:
Transfusions-Simulation: Da ein EK einen Hb-Wert von ca. 20 g/dl und ein Volumen von ca. 250 ml hat, kann der Effekt einer Transfusion über das berechnete Blutvolumen approximativ kalkuliert werden (EK-Äquivalent®) .
siehe auch Leitlinie unter Literatur.
Siehe auch Patient Blood Management.
Ery-Konz.
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