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11.12.2025: Rote-Hand-Brief  


Tranexamsäure
  Cyklokapron® 


Pro-koagulatorisch durch Hemmung der Fibrinolyse.

Substanzklasse: Lysin-Analogon, Antifibrinolytikum.

Tranexamsäure verhindert die Bindung von Plasminogen an Fibrin, wodurch kein Plasmin auf der Thrombusoberfläche entsteht. Dadurch kann die Lyse eines Thrombus verhindert werden.

 Indikation*:
Blutung(sgefahr) durch Fibrinolyse
und akute Blutungen:
Peripartale Blutung, Trauma, Schädelhirntrauma, Hypermenorrhoe, Epistaxis, Storage-Pool-Disease, Faktor-XIII-Mangel (relevante Auswahl).

 Kontraindikation (Auswahl)*:
Akute Thrombose, akute Thromboembolien.

 Relative Kontraindikation*:
Prokoagulatorischer Zustand durch ausgeprägten Postaggressionsstoffwechsel.

Kinderformularium  

 Dosierung*:
 1-2 g als langsamer iv.- Bolus bzw. 10-20 mg /kg KG.
Danach ggf. 1-2 mg/kg KG/h über Perfusor (die Halbwertszeit beträgt ca. 2 Stunden). Dosisreduktion bei eingeschränkter Nierenfunktion.
  Tranexamsäure kann auch topisch eingesetzt werden. So kann eine 5%ige Spüllösung vor einer zahnärztlichen Intervention angewandt werden.
  Bei Epistaxis erwies sich 1g Tranexamsäure effektiver als 0,5g (topische Anwendung).

 Unerwünschte Wirkungen*:
Thromboembolische Ereignisse (selten).

 Anmerkung: Bei zu schneller Injektion kann ein Blutdruckabfall auftreten.
Tranexamsäure kann die antifibrinolytische Wirkung eines fehlenden Faktor XIII übernehmen.
TXA ist die englische Abkürzung für Tranexamic Acid.

* Weitere Infos s. Literatur



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Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel

  11. Dezember 2025: Rote-Hand-Brief  

11.12.2025  


Blutung


Tranexamsäure
Cyklokapron®  



Pro-koagulatorisch durch Hemmung der Fibrinolyse.


Substanzklasse: Lysin-Analogon, Antifibrinolytikum.


Tranexamsäure verhindert die Bindung von Plasminogen an Fibrin, wodurch kein Plasmin auf der Thrombusoberfläche entsteht. Dadurch kann die Lyse eines Thrombus verhindert werden.


 Indikation*:
Blutung(sgefahr) durch Fibrinolyse
und akute Blutungen:
Peripartale Blutung, Trauma, Schädelhirntrauma, Hypermenorrhoe, Epistaxis, Storage-Pool-Disease, Faktor-XIII-Mangel (relevante Auswahl).


 Kontraindikation (Auswahl)*:
Akute Thrombose, akute Thromboembolien.


 Relative Kontraindikation*:
Prokoagulatorischer Zustand durch ausgeprägten Postaggressionsstoffwechsel.


Kinderformularium  


 Dosierung*:
 1-2 g als langsamer iv.- Bolus bzw. 10-20 mg /kg KG.
Danach ggf. 1-2 mg/kg KG/h über Perfusor (die Halbwertszeit beträgt ca. 2 Stunden). Dosisreduktion bei eingeschränkter Nierenfunktion.
  Tranexamsäure kann auch topisch eingesetzt werden. So kann eine 5%ige Spüllösung vor einer zahnärztlichen Intervention angewandt werden.
  Bei Epistaxis erwies sich 1g Tranexamsäure effektiver als 0,5g (topische Anwendung).

R23 in ESAIC
Kinderformularium Tranexamsäure


 Unerwünschte Wirkungen*:
Thromboembolische Ereignisse (selten).


 Anmerkung: Bei zu schneller Injektion kann ein Blutdruckabfall auftreten.
Tranexamsäure kann die antifibrinolytische Wirkung eines fehlenden Faktor XIII übernehmen.
TXA ist die englische Abkürzung für Tranexamic Acid.


= Info aus Leitlinie
*  Weitere Infos in der Literatur

Tranexam-
säure

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Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel

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