Tranexamsäure
Cyklokapron®
Pro-koagulatorisch durch Hemmung der Fibrinolyse.
Substanzklasse: Lysin-Analogon, Antifibrinolytikum.
Tranexamsäure verhindert die Bindung von Plasminogen an Fibrin, wodurch kein Plasmin auf der Thrombusoberfläche entsteht. Dadurch kann die Lyse eines Thrombus verhindert werden.
Indikation*:
Blutung(sgefahr) durch Fibrinolyse
und akute Blutungen:
Peripartale Blutung, Trauma, Schädelhirntrauma, Hypermenorrhoe, Epistaxis, Storage-Pool-Disease, Faktor-XIII-Mangel (relevante Auswahl).
Kontraindikation (Auswahl)*:
Akute Thrombose, akute Thromboembolien.
Relative Kontraindikation*:
Prokoagulatorischer Zustand durch ausgeprägten Postaggressionsstoffwechsel.
Kinderformularium
Dosierung*:
1-2 g als langsamer iv.- Bolus bzw. 10-20 mg /kg KG.
Danach ggf. 1-2 mg/kg KG/h über Perfusor (die Halbwertszeit beträgt ca. 2 Stunden). Dosisreduktion bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Tranexamsäure kann auch topisch eingesetzt werden. So kann eine 5%ige Spüllösung vor einer zahnärztlichen Intervention angewandt werden.
Bei Epistaxis erwies sich 1g Tranexamsäure effektiver als 0,5g (topische Anwendung).
Unerwünschte Wirkungen*:
Thromboembolische Ereignisse (selten).
Anmerkung: Bei zu schneller Injektion kann ein Blutdruckabfall auftreten.
Tranexamsäure kann die antifibrinolytische Wirkung eines fehlenden Faktor XIII übernehmen.
TXA ist die englische Abkürzung für Tranexamic Acid.
* Weitere Infos s. Literatur
Tranexamsäure
Cyklokapron®
Pro-koagulatorisch durch Hemmung der Fibrinolyse.
Substanzklasse: Lysin-Analogon, Antifibrinolytikum.
Tranexamsäure verhindert die Bindung von Plasminogen an Fibrin, wodurch kein Plasmin auf der Thrombusoberfläche entsteht. Dadurch kann die Lyse eines Thrombus verhindert werden.
Indikation*:
Blutung(sgefahr) durch Fibrinolyse
und akute Blutungen:
Peripartale Blutung, Trauma, Schädelhirntrauma, Hypermenorrhoe, Epistaxis, Storage-Pool-Disease, Faktor-XIII-Mangel (relevante Auswahl).
Kontraindikation (Auswahl)*:
Akute Thrombose, akute Thromboembolien.
Relative Kontraindikation*:
Prokoagulatorischer Zustand durch ausgeprägten Postaggressionsstoffwechsel.
Kinderformularium
Dosierung*:
1-2 g als langsamer iv.- Bolus bzw. 10-20 mg /kg KG.
Danach ggf. 1-2 mg/kg KG/h über Perfusor (die Halbwertszeit beträgt ca. 2 Stunden). Dosisreduktion bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Tranexamsäure kann auch topisch eingesetzt werden. So kann eine 5%ige Spüllösung vor einer zahnärztlichen Intervention angewandt werden.
Bei Epistaxis erwies sich 1g Tranexamsäure effektiver als 0,5g (topische Anwendung).
R23 in ESAIC
Kinderformularium Tranexamsäure
Unerwünschte Wirkungen*:
Thromboembolische Ereignisse (selten).
Anmerkung: Bei zu schneller Injektion kann ein Blutdruckabfall auftreten.
Tranexamsäure kann die antifibrinolytische Wirkung eines fehlenden Faktor XIII übernehmen.
TXA ist die englische Abkürzung für Tranexamic Acid.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
Tranexam-
säure
pubmed-box
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