Atone Blutung
Peripartale Blutung
Die peripartale Hämorrhagie (PPH) ist weltweit die führende Ursache für den mütterlichen Tod.
Ursachen*:
Mangelnde Uteruskontraktion (Atonie) und Hyperfibrinolyse bishin zur DIC (Verbrauchskoagulopathie).
Schlüssel-Information:
Die Uterus-Schleimhaut besitzt eine hohe Konzentration an Plasminogen-Aktivator. Durch das entstehende Plasmin kann bei Verletzung des Uterus eine systemische Hyperfibrinolyse entstehen.
Als besonderer Risikofaktor für eine peripartale Blutung gilt ein relativ niedriger Fibrinogen-Spiegel (< 200 mg/dl) vor der Entbindung des Kindes.
Diagnostik*:
aPTT, Quick-Wert, Fibrinogen-Spiegel, Thrombozytenzahl, Rotem®, Thrombinzeit.
Therapie-Optionen*:
Uterustonisierung: Syntocinon® (Oxytocin) und Sulproston (Nalador®).
Prokoagulatorische Substanzen: Tranexamsäure, Fibrinogen, FFP, Novoseven® (Zulassung Mai 2022).
Geburtshilfliche Optionen: B-Lynchnaht, Ligatur A. uterina, Cavum-Ballon-Tamponade, Hysterektomie bei therapie-resistenter, lebensbedrohlicher Hämorrhagie.
Hinweis :
Die WHO empfiehlt die Gabe von 1g Tranexamsäure bei postpartaler Blutung innerhalb von 3 Stunden nach der Geburt.
* Weitere Infos s. Literatur
PPH
Atone Blutung
Peripartale Blutung
Die peripartale Hämorrhagie (PPH) ist weltweit die führende Ursache für den mütterlichen Tod.
Ursachen*:
Mangelnde Uteruskontraktion (Atonie) und Hyperfibrinolyse bishin zur DIC (Verbrauchskoagulopathie).
Schlüssel-Information:
Hyperfinbrinolyse ist die hämostaseologische Hauptursache für eine PPH.
Die Uterus-Schleimhaut besitzt eine hohe Konzentration an Plasminogen-Aktivator. Durch das entstehende Plasmin kann bei Verletzung des Uterus eine systemische Hyperfibrinolyse entstehen.
Als besonderer Risikofaktor für eine peripartale Blutung gilt ein relativ niedriger Fibrinogen-Spiegel (< 200 mg/dl) vor der Entbindung des Kindes.
Diagnostik*:
aPTT, Quick-Wert, Fibrinogen-Spiegel, Thrombozytenzahl, Rotem®, Thrombinzeit.
Therapie-Optionen*:
Uterustonisierung: Syntocinon® (Oxytocin) und Sulproston (Nalador®).
Prokoagulatorische Substanzen: Tranexamsäure, Fibrinogen, FFP, Novoseven® (Zulassung Mai 2022).
Geburtshilfliche Optionen: B-Lynchnaht, Ligatur A. uterina, Cavum-Ballon-Tamponade, Hysterektomie bei therapie-resistenter, lebensbedrohlicher Hämorrhagie.
Hinweis :
Die WHO empfiehlt die Gabe von 1g Tranexamsäure bei postpartaler Blutung innerhalb von 3 Stunden nach der Geburt.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
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