Cangrelor
Kengrexal®
Anti-koagulatorisch.
Hemmung der Thrombozytenfunktion.
Cangrelor blockiert reversibel die ADP-Rezeptoren auf der Oberfläche von Thrombozyten (P2Y12-Rezeptor-Inhibitor).
Hierdurch bleibt der Thrombozyten-aktivierende Effekt von ADP aus.
Indikation*:
Periprozedurale Anwendung bei perkutaner Koronar-Intervention (PCI), insbesondere, wenn der Patient ein Thienopyridin per os nicht einnehmen kann.
Kontraindikation (Auswahl)*:
Blutungsgefahr, akute Blutungen.
Dosierung *:
Die empfohlene Dosis Kengrexal bei Patienten, die sich einer perkutanen Koronar-Intervention (PCI) unterziehen, beträgt 30 Mikrogramm/kg in Form einer intravenösen Bolusinjektion, unmittelbar gefolgt von einer intravenösen Infusion von 4 Mikrogramm/kg/Min. Bereits 2 Minuten nach Therapiebeginn wird eine Plättchenhemmung beobachtet.
Diese Behandlungsabfolge sollte vor der PCI erfolgen und mindestens zwei Stunden lang oder für die Dauer der PCI fortgesetzt werden, je nachdem, welcher Zeitraum länger ist. Die Infusion kann nach Ermessen des Arztes für eine Zeitdauer von insgesamt vier Stunden fortgesetzt werden. Cangrelor hat eine Halbwertszeit von drei bis sechs Minuten. Die Funktion der Thrombozyten ist innerhalb von 60 Minuten nach Ende der Infusion wiederhergestellt.
Nach Abschluss der Infusion sollten die Patienten daher auf eine orale Dauertherapie mit Clopidogrel, Ticagrelor oder Prasugrel umgestellt werden.
Labor:
Die Wirkung kann mit einem Multiplate®-Test evaluiert werden.
Unerwünschte Wirkungen*:
Lebensbedrohliche Blutungen.
Blutungsnotfall:
Thrombozyten-Konzentrate (TK), Tranexamsäure, Minirin®.
Drug-Drug Interaction*:
Cangrelor benötigt keine Umwandlung, um aktiv zu sein. Damit ist es auch nicht abhängig von P450-Isoenzymen.
* Weitere Infos s. Literatur
Cangrelor
Kengrexal®
Anti-koagulatorisch.
Hemmung der Thrombozytenfunktion.
Cangrelor blockiert reversibel die ADP-Rezeptoren auf der Oberfläche von Thrombozyten (P2Y12-Rezeptor-Inhibitor).
Hierdurch bleibt der Thrombozyten-aktivierende Effekt von ADP aus.
Indikation*:
Periprozedurale Anwendung bei perkutaner Koronar-Intervention (PCI), insbesondere, wenn der Patient ein Thienopyridin per os nicht einnehmen kann.
Kontraindikation (Auswahl)*:
Blutungsgefahr, akute Blutungen.
Dosierung*:
Die empfohlene Dosis Kengrexal bei Patienten, die sich einer perkutanen Koronar-Intervention (PCI) unterziehen, beträgt 30 Mikrogramm/kg in Form einer intravenösen Bolusinjektion, unmittelbar gefolgt von einer intravenösen Infusion von 4 Mikrogramm/kg/Min. Bereits 2 Minuten nach Therapiebeginn wird eine Plättchenhemmung beobachtet.
Diese Behandlungsabfolge sollte vor der PCI erfolgen und mindestens zwei Stunden lang oder für die Dauer der PCI fortgesetzt werden, je nachdem, welcher Zeitraum länger ist. Die Infusion kann nach Ermessen des Arztes für eine Zeitdauer von insgesamt vier Stunden fortgesetzt werden. Cangrelor hat eine Halbwertszeit von drei bis sechs Minuten. Die Funktion der Thrombozyten ist innerhalb von 60 Minuten nach Ende der Infusion wiederhergestellt.
Nach Abschluss der Infusion sollten die Patienten daher auf eine orale Dauertherapie mit Clopidogrel, Ticagrelor oder Prasugrel umgestellt werden.
Labor:
Die Wirkung kann mit einem Multiplate®-Test evaluiert werden.
Unerwünschte Wirkungen*:
Lebensbedrohliche Blutungen.
Blutungsnotfall durch Cangrelor:
Thrombozyten-Konzentrate (TK), Tranexamsäure, Minirin®.
Drug-Drug Interaction*:
Cangrelor benötigt keine Umwandlung, um aktiv zu sein. Damit ist es auch nicht abhängig von P450-Isoenzymen.
siehe auch Leitlinie unter Literatur.
* Weitere Informationen siehe aktuelle Fachinformation !
Cangrelor
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