Ticagrelor
Brilique®
Anti-koagulatorisch.
Hemmung der Thrombozytenfunktion.
Ticagrelor blockiert reversibel die ADP-Rezeptoren auf der Oberfläche von Thrombozyten (P2Y12-Rezeptor-Inhibitor).
Hierdurch bleibt der Thrombozyten-aktivierende Effekt von ADP aus.
Indikation*:
Sekundärprävention atherothrombotischer Ereignisse (Myokardinfarkt, Akutes Coronar-Syndrom).
Kontraindikation (Auswahl)*:
Blutungsgefahr, akute Blutungen.
Dosierung*:
Initial 180 mg (loading dose), dann täglich 2x 90 mg.
Ticagrelor wird in der Regel mit ASS kombiniert.
Brilique sollte für die Dauer von 1 Jahr eingenommen werden.
Perioperatives Procedere
Labor:
Die Wirkung kann mit einem Multiplate®-Test evaluiert werden.
Unerwünschte Wirkungen*:
Lebensbedrohliche Blutungen.
Blutungsnotfall:
Tranexamsäure, Novoseven®.
Nota bene: Thrombozyten-Konzentrate sind unwirksam, da Ticagrelor nach der letzten Einnahme noch bis zu 72 Stunden im Blut zirkuliert (BÄK-LL Seite 42,51) und von Thrombozyten freigesetzt werden kann.
Drug-Drug Interaction*:
Die Umwandlung der ProDrug erfolgt durch das P450-Isoenzyme CYP3A4. Anders als bei Clopidogrel ist auch die ProDrug von Ticagrelor ein effektiver P2Y12-Rezeptor-Inhibitor.
Morphin schwächt die Wirkung dieses P2Y12-Rezeptor-Antagonisten ab, am ehesten durch eine Verzögerung der Magenentleerung und hieraus resultierender verzögerter Resorption.
Clarithromycin inhibiert das Enzyms CYP3A4, wordurch es zu einer verminderten Wirkung von Ticagrelor kommt.
* Weitere Infos s. Literatur
Ticagrelor
Brilique®
Anti-koagulatorisch.
Hemmung der Thrombozytenfunktion.
Ticagrelor blockiert reversibel die ADP-Rezeptoren auf der Oberfläche von Thrombozyten (P2Y12-Rezeptor-Inhibitor).
Hierdurch bleibt der Thrombozyten-aktivierende Effekt von ADP aus.
 Indikation*:
Sekundärprävention atherothrombotischer Ereignisse
(Myokardinfarkt, Akutes Coronar-Syndrom).
Kontraindikation (Auswahl)*:
Blutungsgefahr, akute Blutungen.
Dosierung*:
Initial 180 mg (loading dose), dann täglich 2x 90 mg.
Ticagrelor wird in der Regel mit ASS kombiniert.
Brilique sollte für die Dauer von 1 Jahr eingenommen werden.
Perioperatives Procedere
Labor:
Die Wirkung kann mit einem Multiplate®-Test evaluiert werden.
Unerwünschte Wirkungen*:
Lebensbedrohliche Blutungen.
Blutungsnotfall durch Ticagrelor:
Tranexamsäure, Novoseven®.
Nota bene: Thrombozyten-Konzentrate sind unwirksam, da Ticagrelor nach der letzten Einnahme noch bis zu 72 Stunden im Blut zirkuliert (BÄK-LL Seite 42,51) und von Thrombozyten freigesetzt werden kann.
Drug-Drug Interaction*:
Die Umwandlung der ProDrug erfolgt durch das P450-Isoenzyme CYP3A4. Anders als bei Clopidogrel ist auch die ProDrug von Ticagrelor ein effektiver P2Y12-Rezeptor-Inhibitor.
Morphin schwächt die Wirkung dieses P2Y12-Rezeptor-Antagonisten ab, am ehesten durch eine Verzögerung der Magenentleerung und hieraus resultierender verzögerter Resorption.
Clarithromycin inhibiert das Enzyms CYP3A4, wordurch es zu einer verminderten Wirkung von Ticagrelor kommt.
siehe auch Leitlinie unter Literatur.
* Weitere Informationen siehe aktuelle Fachinformation !
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