FFP Q-Plasma GFP
Fresh Frozen Plasma
Lyophlisiertes Plasma (LHP)
Pro-koagulatorisch.
Blutprodukt.
Nach der BÄK-Leitlinie 2020 (BÄK-LL) wird FFP nun als Q-Plasma bezeichnet.
Plasma zur therapeutischen Anwendung steht in 3 Formen zur Verfügung:
Quarantäne-gelagertes therapeutisches Plasma (früher GFP oder FFP genannt)
Methylenblau- oder UV-Licht-behandeltes Plasma (PR-Plasma)
Lyophilisierte Humanplasma (LHP).
Indikation*:
Bestehende oder drohende Blutung durch Faktorenmangel bei Verlust- oder Verdünnungskoagulopathie, Mangel an Faktor V oder Faktor XI, Wirkung von Phenprocoumon (Marcumar®/Falithrom®) oder anderen Vitamin K-Antagonisten, durch Direkte Orale AntiKoglanzien (DOAK), bei Kontraindikation gegen PPSB, Gerinnungsstörung bei Hepatopathie, Plasmapherese (Apherese), Plasmaaustausch bei akuter TTP.
Kontraindikation*: siehe BÄK-Leitlinie.
Dosierung*:
1 ml Plasma/kg Körpergewicht erhöht die Spiegel der Gerinnungsfaktoren um ca. 1 IE/dl oder den Quick-Wert um ca. 1 % (bei fehlender Umsatzsteigerung der Faktoren).
Beispiel: Um den Quick-Wert bei einem 75-kg-Patienten mit Plasma von 40% auf 60% anzuheben, benötigt man 1.500ml Plasma (ca. 6 Einheiten FFP).
Unerwünschte Wirkungen:*
Hypervolämie, kardiale Insuffizienz.
Anmerkung:
Die Verabreichung erfolgt über Standardfilter (Porengröße 170-230 μm). Bei lyophilisiertem Plasma handelt es sich um gefriergetrocknetes Plasma.
* Weitere Infos s. Literatur
FFP Q-Plasma GFP
Fresh Frozen Plasma
Lyophlisiertes Plasma (LHP)
Pro-koagulatorisch.
Blutprodukt.
Nach der BÄK-Leitlinie 2020 (BÄK-LL) wird FFP nun als
Q-Plasma bezeichnet.
Plasma zur therapeutischen Anwendung steht in 3 Formen zur Verfügung:
Quarantäne-gelagertes therapeutisches Plasma (früher GFP oder FFP genannt)
Methylenblau- oder UV-Licht-behandeltes Plasma (PR-Plasma)
Lyophilisierte Humanplasma (LHP).
 Indikation*:
Bestehende oder drohende Blutung durch Faktorenmangel bei Verlust- oder Verdünnungskoagulopathie, Mangel an Faktor V oder Faktor XI, Wirkung von Phenprocoumon (Marcumar®/Falithrom®) oder anderen Vitamin K-Antagonisten, durch Direkte Orale AntiKoglanzien (DOAK), bei Kontraindikation gegen PPSB, Gerinnungsstörung bei Hepatopathie, Plasmapherese (Apherese), Plasmaaustausch bei akuter TTP.
Kontraindikation*: siehe BÄK-Leitlinie.
Dosierung*:
1 ml Plasma/kg Körpergewicht erhöht die Spiegel der Gerinnungsfaktoren um ca. 1 IE/dl oder den Quick-Wert um ca. 1 % (bei fehlender Umsatzsteigerung der Faktoren).
Beispiel: Um den Quick-Wert bei einem 75-kg-Patienten mit Plasma von 40% auf 60% anzuheben, benötigt man 1.500ml Plasma (ca. 6 Einheiten FFP).
R27 in ESAIC
S75 in BÄK 2020
Unerwünschte Wirkungen:*
Hypervolämie, kardiale Insuffizienz.
Anmerkung:
Die Verabreichung erfolgt über Standardfilter (Porengröße 170-230 μm).
Bei lyophilisiertem Plasma handelt es sich um gefriergetrocknetes Plasma.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
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