Warfarin
Coumadin®
Anti-koagulatorisch.
Vitamin-K-Antagonist (VKA).
VKA verhindern die Carboxylierung Vitamin K-abhängiger Faktoren (II, VII, IX, X). Dadurch entstehen nur dysfunktionale Proteine, sog. PIVKA (Protein induced by Vitamin K absence).
Indikation*:
Prophylaxe thromboembolischer Komplikationen bei absoluter Arrhythmie, Thrombophilie oder nach Herzklappenersatz. Rezidiv-Prophylaxe nach Venenthrombose und Lungenembolie sowie bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK).
Kontraindikation (Auswahl)*:
Schwangerschaft (dosisabhängig: siehe ESC-Leitlinie 2025), Blutungsgefahr, ausgeprägte arterielle Hypertonie.
Dosierung*:
Tag 1: ½-1 Tbl. (2,5-5 mg),
Tag 2 : ½-1 Tbl. ,
ab 3. Tag: Dosis nach INR. Erhaltungsdosis: ca. ½-1 Tbl. (2,5-10 mg) pro Tag (Dosisanpassung nach INR)
Ziel-INR 2,0 - 3,0:
- Thromboembolie-Prophylaxe bei absoluter Arrhythmie.
- Sekundärprophylaxe nach Venenthrombose oder Lungenembolie.
- Aorten-Klappenersatz (bileaflet oder tilting-disk)
- Bio-Mitralklappe für die ersten 3 Monate nach OP.
Ziel-INR 2,5 – 3,5:
- Mitral-Klappenersatz
- Alle caged-ball- oder caged-disk-Klappen.
Bei zusätzlichen prothrombogenen Risiken: Erhöhung der Ziel-INR um 0,5.
Perioperatives Procedere
Unerwünschte Wirkungen*: Wirkungsverstärkung oder Wirkungsabschwächung durch verschiedene Lebensmittel und Interaktion mit anderen Pharmaka, die über das Zytochrom-P-450-Enzym-System abgebaut werden.
Anmerkung: „Bridging“ bei perioperativer Pausierung von Coumadin: Heparin (UFH oder NMH) in prophylaktischer oder therapeutischer Dosierung je nach Risikokonstellation.
Blutungsnotfall: PPSB, FFP, Vitamin K.
Nota bene: Bei Therapiebeginn u.U. prokoagulatorischer Effekt durch Synthesestörung von Protein C und S.
* Weitere Infos s. Literatur
Warfarin
Coumadin®
Anti-koagulatorisch.
Vitamin-K-Antagonist (VKA).
VKA verhindern die Carboxylierung Vitamin K-abhängiger Faktoren (II, VII, IX, X). Dadurch entstehen nur dysfunktionale Proteine, sog. PIVKA (Protein induced by Vitamin K absence).
 Indikation*:
Prophylaxe thromboembolischer Komplikationen bei absoluter Arrhythmie, Thrombophilie oder nach Herzklappenersatz. Rezidiv-Prophylaxe nach Venenthrombose und Lungenembolie sowie bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK).
Kontraindikation (Auswahl)*:
Schwangerschaft (dosisabhängig: siehe ESC-Leitlinie 2025), Blutungsgefahr, ausgeprägte arterielle Hypertonie.
Dosierung*:
Tag 1: ½-1 Tbl. (2,5-5 mg),
Tag 2 : ½-1 Tbl. ,
ab 3. Tag: Dosis nach INR. Erhaltungsdosis: ca. ½-1 Tbl. (2,5-10 mg) pro Tag (Dosisanpassung nach INR)
Ziel-INR 2,0 - 3,0:
- Thromboembolie-Prophylaxe bei absoluter Arrhythmie.
- Sekundärprophylaxe nach Venenthrombose oder Lungenembolie.
- Aorten-Klappenersatz (bileaflet oder tilting-disk)
- Bio-Mitralklappe für die ersten 3 Monate nach OP.
Ziel-INR 2,5 – 3,5: - Mitral-Klappenersatz
- Alle caged-ball- oder caged-disk-Klappen.
Bei zusätzlichen prothrombogenen Risiken: Erhöhung der Ziel-INR um 0,5.
Perioperatives Procedere
Unerwünschte Wirkungen*: Wirkungsverstärkung oder Wirkungsabschwächung durch verschiedene Lebensmittel und Interaktion mit anderen Pharmaka, die über das Zytochrom-P-450-Enzym-System abgebaut werden.
Anmerkung: „Bridging“ bei perioperativer Pausierung von Coumadin: Heparin (UFH oder NMH) in prophylaktischer oder therapeutischer Dosierung je nach Risikokonstellation.
Blutungsnotfall durch Coumadin: PPSB, FFP, Vitamin K.
Nota bene: Bei Therapiebeginn u.U. prokoagulatorischer Effekt durch Synthesestörung von Protein C und S.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
Coumadin
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