Lungenembolie
LAE
hämostaseologische Aspekte
Krankheitsbild mit thrombotischem Verschluß der arteriellen Pulmonalstrombahn.
Lungenembolie (LAE) und tiefe Venenthrombose (TVT) gehören zur Entität VTE (Venöse ThromboEmbolie). Dies ist bedeutsam für die Anwendung der Leitlinien, da hier LAE und TVT unter VTE subsumiert werden.
Ursache*:
Es handelt sich meist um die Folge einer tiefen Bein- oder Becken-Venenthrombose (TVT).
Diagnostik*:
Angio-CT zur Beurteilung der Lungenstrombahn, Echokardiographie, D-Dimere.
Therapie-Optionen* | Grundprinzip:
1. Stabilisierung der HÄMODYNAMIK (Volumen, Noradrenalin, Dobutamin).
2. ANTIKOAGULATION (Heparin):
Akutherapie:
Niedermolekulare (NMH), unfraktionierte (UFH) Heparine, Apixaban und Rivaroxaban.
Lysetherapie: Actilyse®.
Sekundärprophylaxe
mit DOAK oder Vitamin K-Antagonisten (VKA).
Letalität*:
Die Letalität nach 3 Monaten beträgt ungefähr 8% (International Cooperative Pulmonary Embolism Registry).
Etwa 11% der Patienten erreichen die Klinik nicht mehr lebend, die hospitale Letalität beträgt bis zu 30%, wenn die Diagnose verzögert gestellt wird.
Anmerkung*:D-Dimere im Normbereich schließen eine Lungenarterienembolie praktisch aus.
* Weitere Infos s. Literatur
Lungenembolie
LAE
Lungenarterienembolie
- hämostaseologische Aspekte -
Krankheitsbild mit thrombotischem Verschluß der arteriellen Pulmonalstrombahn.
Lungenembolie und tiefe Venenthrombose (TVT) gehören zur Entität VTE (Venöse ThromboEmbolie). Dies ist bedeutsam für die Anwendung der Leitlinien.
Ursache*:
Es handelt sich meist um die Folge einer tiefen Bein- oder Becken-Venenthrombose (TVT).
Diagnostik*:
Angio-CT zur Beurteilung der Lungenstrombahn, Echokardiographie, D-Dimere.
Therapie-Optionen*:
Grundprinzip:
1. Stabilisierung der HÄMODYNAMIK
(Volumen, Noradrenalin, Dobutamin).
2. ANTIKOAGULATION Niedermolekulare (NMH), unfraktionierte (UFH) Heparine, Apixaban und Rivaroxaban:
Für Dosierungen öffne "Regime & Dosierungen"
3. REPERFUSION der Pulmonalarterie durch Thrombektomie oder Lyse: Actilyse® Für Dosierungen öffne "Lyse"
4. SEKUNDÄRPROPHYLAXE mit Vitamin K-Antagonisten (VKA) oder DOAK.
Für Dosierungen öffne "Regime & Dosierungen"
Letalität*:
Die Letalität nach 3 Monaten beträgt ungefähr 8% (International Cooperative Pulmonary Embolism Registry).
Etwa 11% der Patienten erreichen die Klinik nicht mehr lebend, die hospitale Letalität beträgt bis zu 30%, wenn die Diagnose verzögert gestellt wird.
Anmerkung*:
D-Dimere im Normbereich schließen eine Lungenarterienembolie praktisch aus.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
LAE
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