Sinusvenen-
thrombose
CSVT Cerebral Sinus Venous Thrombosis
hämostaseologische Aspekte
Ursache*:
NON-COVID
Als Risikofaktoren für eine CSVT gelten u.a. cerebrale oder hirnnahe Entzündungen, Infektionen und Traumata sowie die angeborene Form der Thrombophilie. Auch eine Schwangerschaft oder die Einnahme oraler Kontrazeptiva steigert das Risiko für eine CSVT.
COVID
Nach Impfung gegen COVID-19 (z.B. ChAdOx1 nCoV-19 von Astrazeneca) traten in einigen Fällen Sinusvenenthrombosen (CVST) auf. Wie Studien zeigen, können Impfstoff-Komponenten Antigen-Komplexe mit Plättchenfaktor 4 (PF4) auf der Oberfläche von Thrombozyten bilden. Es resultiert eine Überaktivierung der Thrombozyten, die der bei HIT-2 ähnelt. Dieses Krankheitsbild wird als Vakzin-Induzierte-Immun-thrombotische Thrombozytopenie (VITT) bezeichnet.
Diagnostik*:
Thrombophilie-Screening, Bildgebung, Labor-Untersuchungen auf Inflammation und spezielle Tests für seltene Ursachen aus dem immunologischen Formenkreis.
Therapie-Optionen*:
Unfraktioniertes Heparin (UFH) oder niedermolekulares Heparin (NMH).
Ischämie der oberen Extremität
Acute Upper Limb Ischemia (AULI)
- hämostaseologische Aspekte -
Die Ischämie der oberen Extremität ist eine seltene Manifestation einer Thromboembolie bei Vorhoffllimern.
Ursache*:
Thromboembolie, z.B: bei Vorhofflimmern
Therapie-Optionen*:
Meist in Kombination mit einer Thrombektomie wird eine katheter-gestützte Thrombolyse durchgeführt. Hierfür kann Actilyse® angewendet werden, z.B. in einer Dosis von 10 mg. Zur gleichzeitigen Antikoagulation werden Heparin und im späteren Verlauf Vitamin-K-Antagonisten (VKA) eingesetzt.
* Weitere Infos s. Literatur
Sinusvenenthrombose
CSVT Cerebral Sinus Venous Thrombosis
- hämostaseologische Aspekte -
Ursache*:
NON-COVID
Als Risikofaktoren für eine CSVT gelten u.a. cerebrale oder hirnnahe Entzündungen, Infektionen und Traumata sowie die angeborene Form der Thrombophilie. Auch eine Schwangerschaft oder die Einnahme oraler Kontrazeptiva steigert das Risiko für eine CSVT.
COVID
Nach Impfung gegen COVID-19 (z.B. ChAdOx1 nCoV-19 von Astrazeneca) traten in einigen Fällen Sinusvenenthrombosen (CVST) auf. Wie Studien zeigen, können Impfstoff-Komponenten Antigen-Komplexe mit Plättchenfaktor 4 (PF4) auf der Oberfläche von Thrombozyten bilden. Es resultiert eine Überaktivierung der Thrombozyten, die der bei HIT-2 ähnelt. Dieses Krankheitsbild wird als Vakzin-Induzierte-Immun-thrombotische Thrombozytopenie (VITT) bezeichnet.
Diagnostik*:
Thrombophilie-Screening, Bildgebung, Labor-Untersuchungen auf Inflammation und spezielle Tests für seltene Ursachen aus dem immunologischen Formenkreis.
Therapie-Optionen*:
Unfraktioniertes Heparin (UFH) oder niedermolekulares Heparin (NMH).
* Weitere Informationen über Internet-Links zur Literatur.
CSVT
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