Heparin
Unfraktioniertes
Heparin (UFH)
Anti-koagulatorisch.
Thrombin-Inhibitor
(wirkt indirekt über Antithrombin III)
Hemmung der sekundären Hämostase (plasmatische Gerinnung).
Indikation*:
Behandlung und Prophylaxe von Thrombose und Lungenembolie, Vorhofflimmern, Überbrückung einer Pause von Vitamin K-Antagonisten: (Phenprocoumon, Warfarin, Acenocoumarol). Hierfür ist UFH zugelassen, im Gegensatz zu den NMH.
Kontraindikation (Auswahl)*:
HIT-2, Heparinallergie.
embryotox.de
Kinderformularium
Dosierung*:
UFH wird parenteral (iv. oder s.c.) in niedriger Dosierung zur Thrombose-Prophylaxe oder in hoher Dosis (therapeutische Antikoagulation) eingesetzt. Die Dosis ist auch abhängig vom Körpergewicht, der Thrombozytenfunktion, der Thrombozytenzahl und der Nierenfunktion. Die Wirkungsüberprüfung erfolgt über die aPTT und die Thrombinzeit.
Perioperatives Procedere
Unerwünschte Wirkungen*:
Heparin-Induzierte Thrombozytopenie Typ 2 (HIT-2), Blutung.
Anmerkung:
Ein geringfügiger, passagerer Abfall der Thrombozytenzahl am 1.-2. Tag der Anwendung von Heparin ist physiologisch. Diese Reaktion der Thrombozyten wird als HIT Typ 1 bezeichnet.
Bei der HIT-2 handelt es sich um eine lebensbedrohliche Komplikation, bei der die Thrombozytenzahl unter 100.000/µl bzw. um ca. 50% des Ausgangswertes fällt.
Die Verabreichung von Heparin bei Sepsis führt offenbar zur Modulation pro-inflammatorischer Prozesse.
* Weitere Infos s. Literatur
Heparin
Unfraktioniertes Heparin (UFH)
Anti-koagulatorisch.
Thrombin-Inhibitor (wirkt indirekt über Antithrombin III)
Hemmung der sekundären Hämostase (plasmatische Gerinnung).
 Indikation*:
Behandlung und Prophylaxe von Thrombose und Lungenembolie, Vorhofflimmern, Überbrückung einer Pause von Vitamin K-Antagonisten: (Phenprocoumon, Warfarin, Acenocoumarol). Hierfür ist UFH zugelassen, im Gegensatz zu den NMH.
Kontraindikation (Auswahl)*: HIT-2, Heparinallergie.
embryotox.de
Kinderformularium
Dosierung*:
UFH wird parenteral (iv. oder s.c.) in niedriger Dosierung zur Thrombose-Prophylaxe oder in hoher Dosis (therapeutische Antikoagulation) eingesetzt. Die Dosis ist auch abhängig vom Körpergewicht, der Thrombozytenfunktion, der Thrombozytenzahl und der Nierenfunktion. Die Wirkungsüberprüfung erfolgt über die aPTT und die Thrombinzeit.
Perioperatives Procedere
Unerwünschte Wirkungen*:
Heparin-Induzierte Thrombozytopenie Typ 2 (HIT-2), Blutung.
Anmerkung:
Ein geringfügiger, passagerer Abfall der Thrombozytenzahl am 1.-2. Tag der Anwendung von Heparin ist physiologisch. Diese Reaktion der Thrombozyten wird als HIT Typ 1 bezeichnet.
Bei HIT-2 handelt es sich um eine lebensbedrohliche Komplikation, bei der die Thrombozytenzahl unter 100.000/µl bzw. um ca. 50% des Ausgangswertes fällt.
Die Verabreichung von Heparin bei Sepsis führt offenbar zur Modulation pro-inflammatorischer Prozesse.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
Heparin
gl_acs_esc_23
ll_vte_23
ll_rmna_21
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