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Thrombose-Prophylaxe
Thromboembolie-Prophylaxe
- medikamentöse Aspekte -



Viele Erkrankungen bergen die Gefahr des Auftretens einer Thrombose oder Embolie. So gehen vor allem inflammatorische Prozesse mit einem prokoagulatorischen Zustand einher. Häufig sind die Patienten mit schweren Infektionen oder nach Operationen immobilisiert, wodurch das Auftreten einer Thromboembolie nochmals begünstigt wird.


  Primär-Prophylaxe:

Maßnahme zur Vorbeugung einer Thromboembolie bei noch nie abgelaufener Thrombose oder Embolie.
Für die Primär-Prophylaxe stehen folgende Arzneimittel zur Verfügung:

Niedermolekulare Heparine (NMH)
Unfraktioniertes Heparin (UFH)
Fondaparinux (Indikation: z.B. Allergie gegen Heparine)
Rivaroxaban (Indikation Hüft-TEP)
Direkte orale Antikoagulantien (DOAK) bei Vorhofflimmern (VHF)
Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei Vorhofflimmern (VHF)

Die NMH werden gegenüber dem UFH bevorzugt, auch wegen der Gefahr einer
HIT-2.
Die medikamentöse VTE-Prophylaxe bei
elektiven chirurgischen Eingriffen sollte innerhalb von 24 Stunden postoperativ begonnen werden 2026 .



  Sekundär-Prophylaxe (Rezidiv-Prophylaxe):

Maßnahme zur Abwendung einer erneuten Thromboembolie nach abgelaufener Thrombose oder Embolie.
Für die Sekundär-Prophylaxe stehen folgende Arzneimittel zur Verfügung:

Direkte orale Antikoagulantien (DOAK)
     nach tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LAE)
Vitamin-K-Antagonisten (VKA)
     nach tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LAE)
Niedermolekulare Heparine (NMH), z.B. in der Schwangerschaft


* Weitere Infos in der Literatur


Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel


Thrombose-Prophylaxe
Thromboembolie-Prophylaxe
- medikamentöse Aspekte -



Viele Erkrankungen bergen die Gefahr des Auftretens einer
Thrombose oder Embolie. So gehen vor allem inflammatorische Prozesse mit einem prokoagulatorischen Zustand einher. Häufig sind die Patienten mit schweren Infektionen oder nach Operationen immobilisiert, wodurch das Auftreten einer Thromboembolie nochmals begünstigt wird.


  Primär-Prophylaxe:

Maßnahme zur Vorbeugung einer Thromboembolie bei noch nie abgelaufener Thrombose oder Embolie.
Für die Primär-Prophylaxe stehen folgende Arzneimittel zur Verfügung:

Niedermolekulare Heparine (NMH)
Unfraktioniertes Heparin (UFH)
Fondaparinux (Indikation: z.B. Allergie gegen Heparine)
Rivaroxaban (Indikation Hüft-TEP)
Direkte orale Antikoagulantien (DOAK) bei Vorhofflimmern (VHF)
Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei Vorhofflimmern (VHF)

Die NMH werden gegenüber dem UFH bevorzugt, auch wegen der Gefahr einer
HIT-2.
Die medikamentöse VTE-Prophylaxe bei
elektiven chirurgischen Eingriffen sollte innerhalb von 24 Stunden postoperativ begonnen werden 2026 .


  Sekundär-Prophylaxe (Rezidiv-Prophylaxe):

Maßnahme zur Abwendung einer erneuten Thromboembolie nach abgelaufener Thrombose oder Embolie.
Für die Sekundär-Prophylaxe stehen folgende Arzneimittel zur Verfügung:

Direkte orale Antikoagulantien (DOAK)
     nach tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LAE)
Vitamin-K-Antagonisten (VKA)
     nach tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LAE)
Niedermolekulare Heparine (NMH), z.B. in der Schwangerschaft






* Weitere Infos in der Literatur:

VTE-Prophlaxe

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Bildnachweis im IMPRESSUM (unten)
© 2026 Dr. med. Claus Steuernagel