Apixaban
Eliquis®
Anti-koagulatorisch
Hemmung der sekundären Hämostase (plasmatische Gerinnung)
Direkter Inhibitor von Faktor Xa (DOAK).
Indikation*:
Prävention von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern (VHF), Behandlung und Prävention der tiefen Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LAE), Thromboseprophylaxe nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen bei erwachsenen Patienten.
Kontraindikation (Auswahl)*: Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie einhergehen.
DOAK werden beim Antiphospolipidsyndrom primär nicht empfohlen.
Dosierung*:
VHF: täglich 2x 5 mg
VHF: täglich 2x 2,5 mg, wenn 2 der folgenden Kriterien erfüllt sind: Körpergewicht unter 60 kg, Serum-Kreatinin über 1,5 mg/dl, Alter über 80 Jahre.
TVT/LAE-Therapie: täglich 2x 10 mg für 7 Tage, danach 2x 5 mg für mindestens 3 Monate.
TVT/LAE-Prophylaxe: täglich 2x 2,5 mg.
Perioperatives Procedere
Unerwünschte Wirkungen*:
Blutungen.
Blutungsnotfall:
Bei einem Blutungsnotfall kann das Antidot Andexanet alfa (Ondexxya®), PPSB oder FFP verabreicht werden.
Labortests*:
Die Wirksamkeit von Apixaban kann mit einem Anti-Xa-Test überprüft werden.
Die Einnahme des Präparates führt zu pathologischer Veränderung von Quick-Wert, INR und aPTT. Dies geschieht nach Angaben des Herstellers durch eine Störung der Tests. Deshalb sollte die Bestimmung der Gerinnungstests nicht unmittelbar nach der Einnahme des Präparates erfolgen.
Drug-Drug Interaction
Bedeutende Interaktionen sind im Pull-Down-Menü "Interactions" aufgelistet.
Die Area Unter The Curve (AUC) beschreibt die Konzentration des Medikaments über die Zeit. Eine hohe AUC entspricht demnach einem hohen Plasmaspiegel.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur:
* Weitere Infos s. Literatur
Apixaban
Eliquis®
Anti-koagulatorisch durch Hemmung der sekundären Hämostase (plasmatische Gerinnung).
Direkter Inhibitor von Faktor Xa (DOAK).
Indikation*:
Prävention von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern (VHF), Behandlung und Prävention der tiefen Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LAE), Thromboseprophylaxe nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen bei erwachsenen Patienten.
Kontraindikation (Auswahl)*: Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie einhergehen. DOAK werden beim Antiphospolipidsyndrom primär nicht empfohlen.
Dosierung*:
VHF: täglich 2x 5 mg
VHF: täglich 2x 2,5 mg, wenn 2 der folgenden Kriterien erfüllt sind: Körpergewicht unter 60 kg, Serum-Kreatinin über 1,5 mg/dl, Alter über 80 Jahre.
TVT/LAE-Therapie: täglich 2x 10 mg für 7 Tage, danach 2x 5 mg für mindestens 3 Monate.
TVT/LAE-Prophylaxe: täglich 2x 2,5 mg.
Perioperatives Procedere
Unerwünschte Wirkungen*: Blutungen.
Blutungsnotfall durch Apixaban:
Bei einem Blutungsnotfall kann das Antidot Andexanet alfa (Ondexxya®), PPSB oder FFP verabreicht werden.
Labortests*:
Die Wirksamkeit von Apixaban kann mit einem Anti-Xa-Test überprüft werden.
Die Einnahme des Präparates führt zu pathologischer Veränderung von Quick-Wert, INR und aPTT. Dies geschieht nach Angaben des Herstellers durch eine Störung der Tests. Deshalb sollte die Bestimmung der Gerinnungstests nicht unmittelbar nach der Einnahme des Präparates erfolgen.
Drug-Drug Interaction
Bedeutende Interaktionen sind im Pull-Down-Menü "Interactions" aufgelistet.
Die Area Unter The Curve (AUC) beschreibt die Konzentration des Medikaments über die Zeit. Eine hohe AUC entspricht demnach einem hohen Plasmaspiegel.
= Info aus Leitlinie
* Weitere Infos in der Literatur
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